Gesagt. Getan.

Posted: 21st Januar 2012 by dudekbrothers in Artikel

Hast du dir “Gesagt. Getan.” schon angeschaut? Dann geht es für dich hier weiter.

Gesagt. Getan. soll Dich herausfordern. Denn wir glauben, dass Du weiter kommst, als Du denkst. Dass in Dir mehr steckt, als alle um Dich herum glauben. Unsere Tour in diesem Film ist nur ein Beispiel …

Gesagt. Getan. zeigt eine über 1000 Kilometer lange Fahrradtour, die drei Brüder im letzten Sommer unternahmen: Vom Bodensee über die Alpen bis zum Mittelmeer. Ganz auf sich gestellt …

Jugendzeit: Sprungbrett fürs Leben

Posted: 11th März 2012 by dudekbrothers in Artikel
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Deine Jugendzeit ist wie ein Sprungbrett, das Schwimmbecken darunter deine Zukunft. Du stehst mitten auf dem Sprungbrett – kurz davor, in die Zukunft zu starten. Das Sprungbrett kann uns mit Kraft ins Erwachsenenleben katapultieren. Genauso gut ist aber auch ein Fehlstart möglich – es liegt an dir, wie du das Sprungbrett nutzt.

Für uns Jugendliche liegt das Erwachsensein noch in weiter Ferne. Jetzt haben wir die Gelegenheit, das Leben in vollen Zügen zu genießen und Spaß zu haben – hoffentlich möglichst lang. Bloß nicht abspringen!

Und wenn uns dann das Leben schließlich doch einholt? Werden wir dann den Herausforderungen gewachsen sein? Meinst du, das gibt einen eleganten Kopfsprung? Oder doch eher eine Bauchlandung? Das wäre echt tragisch!

Es muss ja gar nicht so sein. Aber du siehst: Das, was du jetzt tust, oder so, wie du dich jetzt verhältst, wirkt sich entscheidend auf deine Zukunft aus. Denn wenn du möchtest, dass etwas aus dir wird, kannst du nicht erwarten, dass du deinem Ziel mit Feiern, Nichtstun und Spaßhaben näher kommst.

 Du wirst derjenige werden, auf den du hinarbeitest. Du kannst nicht erwarten, dass alles vorbereitet sein wird, wenn du dich „irgendwann“ dazu entscheidest, „erwachsen zu werden“. Das würde ein böses Erwachen geben.

Warum ist nun gerade unsere Jugendzeit so wichtig? Überleg‘ doch einmal: Die Jugend ist die kostbarste Zeit unseres Lebens. Warum? Weil sich jetzt die Weichen in unserem Leben stellen. Und: Nie wieder werden wir in unserem Leben so viel Energie, so viel Kraft und so viel Freiheit haben wie jetzt. Wir besitzen das einzigartige Potential, eine großartige Zukunft vorzubereiten – diese Gelegenheit sollten wir uns nicht entgehen lassen!

Ein Mythos namens Jugendzeit Teil 2

Posted: 14th Februar 2012 by dudekbrothers in Artikel
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Im vorhergehenden Artikel sind wir zu dem Schluss gekommen, dass uns die niedrigen Erwartungen, die an uns Teenager gestellt werden, lähmen. Warum ist das so? Nun, es ist ähnlich wie in vielen anderen Bereichen des Lebens auch: Der Mensch richtet seine Leistung an dem aus, was von ihm erwartet wird. Wenn beispielsweise das Niveau in einer Klasse hoch ist, werden alle (mehr oder weniger) nach oben mitgezogen. Wenn aber keiner in der Klasse glaubt, man wäre in einer besonders leistungsstarken und ehrgeizigen Klasse, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich das Niveau im Keller befindet.

So ist es auch mit uns Jugendlichen: Man erwartet, dass wir z.B. viel Spaß haben müssen, den Modetrends folgen, aber auch „herumhängen“, unselbständig und träge sind, ganz einfach faul. Das ist zwar nicht immer so, wird uns aber überall so vorgemacht: In den Medien, von Gleichaltrigen…  Leider zieht das ganz schön nach unten. Und wir merken, dass uns etwas fehlt, dass irgendetwas nicht stimmt. Schon im Neuen Testament, also dem zweiten Teil der Bibel, gibt es dazu eine interessante Aussage des Apostels Paulus:

„Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war.“ (1.Korinther 13,11)

Und wie ist es mit uns? Wollen wir länger darüber frustriert sein, dass uns die Jugendzeit keinen Sinn gibt? Weil wir den niedrigen Erwartungen einer „jugendorientierten“ (Jugend-)Kultur folgen? Und was sind die Folgen? Hier ist eine schöne Zusammenfassung:

„Wir verschwenden einige der besten Jahre unseres Lebens und erreichen nie unser eigentliches Potential. Wir tun nie etwas, was uns streckt, stärkt und wachsen lässt. Und so sind wir schwach und unvorbereitet – unvorbereitet auf die großartige Zukunft, die wir haben könnten. Uns gefällt die Freiheit und Bequemlichkeit, die wir aufgrund der geringen Erwartungen haben, aber in Wirklichkeit werden wir dadurch des vollen Lebens beraubt.“*

Bestimmt ist das nicht das, was du dir wünschst! Wie soll es aber anders sein?

Wir müssen die niedrigen Erwartungen, die uns lähmen, den „Mythos der Jugendzeit“, abschütteln und uns an den Fähigkeiten ausrichten, die Gott in uns junge Menschen  gelegt hat. Auch dazu stammt ein erhellendes Zitat von Paulus, der in einem Brief an einen jungen Mann namens Timotheus schrieb:

Niemand soll dich verachten, weil du noch jung bist. Sei allen Glaubenden ein Beispiel mit deinem Reden und Tun, deiner Liebe, deinem Glauben und deiner Reinheit.“ (1. Timotheus 4,12)

Das trifft den Kern schlechthin. Also – was hält dich noch zurück? Auf geht es – zu einer Revolution! Und zwar zu einer Revolution „für das volle Leben, wie Gott es uns wünscht!“**

Nächster Artikel: Jugendzeit = Start ins Leben

 

*Harris, Yes You Can, S. 51, Gerth Medien, 2009
** ebd., S. 30

 

Ein Mythos namens Jugendzeit Teil 1

Posted: 12th Februar 2012 by dudekbrothers in Artikel
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Hast du dich schon einmal gefragt, wo der Begriff „Teenager“ herkommt? Klar, wirst du denken, das war schon immer so, so wird die Altersstufe zwischen 13 und 19 Jahren bezeichnet. Folglich ist der Mensch erst ein Kind, dann ein Teenager (oder auch „Jugendlicher“) und schließlich ein Erwachsener – oder? Ganz so einfach ist es nicht. Seit wann, denkst du, teilt man eine bestimmte Altersgruppe in „Jugendliche“ ein? Um es kurz zu machen, die „Jugendzeit“ ist eine Erfindung des 20. Jahrhunderts. In den Jahrhunderten vorher kannte man nur zwei Kategorien: Kinder oder Erwachsene. Und der Begriff „Teenager“? Nun, der wurde nachweislich erstmals 1941 erwähnt!*

Das ist erstaunlich, oder? Unsere Kultur hat einfach eine neue Art von Menschen geschaffen: die Jugendlichen. Sie wären vor etwa 100 Jahren noch als „Erwachsene“ bezeichnet worden, denn – sie sind absolut keine Kinder mehr, können selbständig Entscheidungen treffen, sie können Verantwortung übernehmen und sehen auch aus wie (junge) Erwachsene. Doch – sie dürfen nicht wie Erwachsene handeln. Vor allem wird das überhaupt nicht von ihnen erwartet. Ja, was wird überhaupt von ihnen erwartet? Dass sie vielleicht reife Entscheidungen treffen? Oder Verantwortung übernehmen können? Kurz: Dinge tun, die man von Erwachsenen erwartet?

Meinst du nicht, dass man das von dir erwarten könnte?  Hättest du nicht das Potenzial dazu? Wir meinen ja – denn du befindest dich nicht in irgendeiner „Zwischenstufe“, du bist ein Erwachsener, ein junger zwar, aber trotzdem erwachsen. Wenn um dich herum geglaubt wird, du müsstest dich wie ein „Teenager“ verhalten (sprich: faul sein, irgendein „Problemfall“ sein, unreif, unvernünftig …), dann ist das eine Irreführung! Und dieser Mythos bremst unsere ganze Generation.

„Die Auswirkungen dieser „[Teenager-]Theorie“ lassen sich in 3 Worten zusammenfassen: Verwirrung, Frustration und Rebellion“. **

  • Wir sind verwirrt, weil wir anders handeln sollten, als wir eigentlich können;  
  • wir sind frustriert, weil wir nicht so handeln können, wie es uns möglich wäre, und schlussendlich
  • rebellieren wir – unbewusst – gegen die Gesellschaft, die uns nicht erwachsen sein lässt.

Findest du dich darin wieder? Fortsetzung folgt in Kürze.

 
* In Harris: „Yes You Can“, Gerth Medien, S. 35
**in Holland,Rick: „Der Mythos namens “Jugend-u. Teenagerzeit“,Betanien-Verlag

“Fünfmal schwierig”

Posted: 6th Februar 2012 by dudekbrothers in Artikel
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Was meinen wir mit den „schwierigen Dingen“?

Wir haben in dem Buch „Yes You Can*“ (Titel der englischen Ausgabe: „Do Hard Things“) eine interessante Aufstellung darüber gefunden, worin Herausforderungen in unserer Jugendzeit bestehen können:

„Die folgenden fünf Kategorien sollen dir einen Eindruck verschaffen. Die angeführten Dinge sind nicht geheimnisvoll oder speziell. Auch gelten sie nicht nur für Teens. Es sind große Chancen, die von göttlichen Prinzipien untermauert sind und bei jedem funktionieren. Wenn wir diese Chancen nutzen, hat das gewaltige Auswirkungen – jetzt und in der Zukunft. […]

Also, los geht´s. Hier haben wir „fünfmal schwierig“:

 

1. Dinge, die dich aus deiner Wohlfühlzone holen.

  • Ein gutes Beispiel dafür ist unsere Fahrradtour – an fremde Orte reisen, völlig neue Dinge kennenlernen, Unbequemlichkeiten auf sich nehmen. Oder eine neue Fähigkeit erlernen: eine Sprache, ein Musikinstrument, ein Handwerk. Andere Dinge, die einem zunächst völlig fremd sind, könnten sein, Leitung zu übernehmen: bspw. in der Jugendgruppe, bei den Pfadfindern, in der Jugendfeuerwehr ….  Vielleicht schlummert in dir ein besonderes Talent, das nicht zum Vorschein kommt, weil du es nicht nutzt? Nun, du verstehst, worauf es hinausläuft: Wenn wir Neues anzupacken wagen und uns dabei selbst überwinden, geschieht etwas – wir erweitern unseren Horizont und erfahren, welche ungeahnten Möglichkeiten es gibt!

 

2. Dinge, die über das hinausgehen, was von dir erwartet wird.

  • Stell´ dir vor, du stehst in einem Schulfach auf „gut“. Eigentlich kannst du damit ganz gut leben, aber du weißt: ich kann noch mehr. Jetzt liegt es ganz an dir, ein größeres Ziel anzustreben. Niemand erwartet das von dir. Doch du möchtest dich nicht einfach so zufriedengeben. Und deshalb strengst du dich weiter an – bis zum Ziel. Das gibt es in vielen weiteren Bereichen. Z.B. im Haushalt: Du erledigst Aufgaben, die du sonst nicht tun würdest – aber wenn du sie tust, bereitest du anderen eine Freude damit und fühlst dich selbst auch gut.

 

3. Dinge, die du nicht allein machen kannst.

  • Manchmal haben wir den Wunsch, ein großes Projekt zu starten. Aber alleine schaffen wir es nicht. Dann gilt es, Gleichgesinnte mit ins Boot zu holen, gute Freunde, Ratgeber, Unterstützer. Gemeinsam sind wir stark!

 

4. Dinge, die sich nicht sofort rentieren.

  • Im Leben ist oftmals entscheidend, dass wir in kleinen Dingen treu sind und weitermachen, auch wenn wir nicht sofort ein Ergebnis sehen. Unter Umständen fällt es uns sogar sehr schwer, z.B. regelmäßig ein Instrument zu üben, die Hausaufgaben zu machen (Vokabeln!), für eine Sportart zu trainieren oder einfach immer unsere Eltern zu respektieren. Doch diese kleinen Dinge zahlen sich auf lange Sicht aus.

 

5. Dinge, die sich von dem abheben, was alle tun.“

  • Diesen Punkt kann man zusammenfassen mit: Schwimme gegen den Strom! Das ist unter Umständen echt schwierig, weil es dich nicht gerade beliebt macht: Nicht dem Modetrend folgen; nicht jede Fernsehsendung kommentieren können, weil man sich den Schrott nicht anschaut; zu seinem Glauben an Gott stehen. Bei den Dingen dieser Kategorie dürfen wir nicht danach gehen, was den Leuten um uns herum gefällt, sondern was Gott gefällt!

 

Natürlich gibt es noch unendlich viele weitere Möglichkeiten!

Bestimmt hast du schon einmal solch schwierige Dinge getan. Vielleicht solltest du dich wieder damit befassen?

Erzähl uns von deinen eigenen Erfahrungen!

In folgenden Artikeln möchten wir noch mehr Beispiele bringen und die einzelnen Punkte weiter ausführen.

*Yes You Can, (Titel der englischen Originalausgabe “Do Hard Things”), S. 66 ff., von Alex und Brett Harris, 2. Auflage 2010 by Gerth Medien GmbH, Asslar

Warum haben wir diese Fahrradtour gemacht?

Posted: 27th Januar 2012 by dudekbrothers in Artikel

In den Sommerferien standen wir vor der Wahl: entweder wir verbringen ein paar ruhige Ferientage mit Fahrten zum Badesee und Schwimmbad, mit Fußballspielen, Chillen usw.

Oder aber, wir greifen zur wesentlich unbequemeren Möglichkeit (Die aber auch vielversprechender ist.): Die Fahrradtour.

Immerhin hatten wir schon Erfahrungen mit solchen Unternehmungen. Fahrradtouren können eben schwer sein: Stundenlang im Regen fahren, im Halbdunkel an irgendwelchen Waldrändern ein Versteck für die Nacht suchen und dann nachts feststellen müssen, dass man besser doch die Zeltplane aufgespannt hätte (weil der Regen die Schlafsäcke durchnässt hat ;-) ). Etwas kann immer „schief“ gehen, das war uns klar.

Trotzdem: Wir wollten Neues kennenlernen. Unseren Horizont erweitern. „Untätig“ zu Hause zu bleiben hätte uns kein bisschen weiter gebracht. Wir wären immer noch nicht am Mittelmeer gewesen. Wären nicht durch die Schweiz gefahren, wüssten nicht, wie es in Norditalien aussieht.

Doch das ist nicht das Einzige. Wir mussten uns selbst überwinden, um zu dieser Fahrt aufzubrechen. Es war in gewisser Hinsicht ein Wagnis, aber nur weil wir es gewagt haben, konnten wir vorankommen. Dadurch wurde uns klar: Wir müssen aus uns herausgehen, die eigene Bequemlichkeit und Faulheit besiegen und loslegen.

Nur so können wir den Bereich, innerhalb dessen uns Dinge vertraut und bekannt sind, wirklich erweitern. Jetzt haben wir nicht nur die verschiedensten Länder kennengelernt („Reisen bildet“ ;-) ), nein, wir wissen auch, dass es sich lohnt, den Schwierigkeiten und Hindernissen mutig ins Auge zu sehen – und sie zu überwinden. Und das können wir auf alle Bereiche des Lebens übertragen.

Aber am Anfang steht immer: Wir müssen aufbrechen. Nicht unbedingt zu Fahrradtouren. Aber zu einem neuen Ziel. Tun wir das nicht, so wundern wir uns später vielleicht, warum wir unsere Träume nie verwirklichen konnten – realistische  Träume. Wir hatten schon immer davon geträumt, mit dem Fahrrad bis ans Mittelmeer zu fahren. Nun, wir konnten diesen Traum verwirklichen. Weil wir anfingen. Aber sitzen bleiben zählt nicht. Wenn wir uns Herausforderungen (kleinen genauso wie  großen) stellen, kommen wir weiter. Nur dann können wir etwas bewegen – sei es in schulischer Hinsicht, in Bezug auf unsere Mitmenschen, sei es unsere Ausbildung, unsere sportlichen Ambitionen oder etwas, das wir uns ganz besonders wünschen.

Der Film, den wir über unsere Fahrradtour erstellt haben, war auch so etwas: Wir hätten unsere Bildaufnahmen einfach für uns behalten können. Aber wir wollten andere an unseren Erfahrungen Anteil haben lassen. Und deshalb haben wir uns dieser Herausforderung gestellt. Zugegeben: dieses Video zu erstellen war weitaus schwerer als die gesamte Fahrradtour. Oft genug hätten wir am liebsten alles hingeschmissen. Aber wir hatten ja gelernt, dass es gerade dann (wenn es schwer wird) gilt, nicht aufzugeben.

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